Warum Apfelmus statt Butter?

Apfelmus bringt Feuchtigkeit in den Teig und ersetzt einen Teil der Butter. Das Ergebnis: saftigere Krümel und weniger Fett. Wichtig ist, dass du ungesüßtes Apfelmus verwendest, sonst wird der Kuchen schnell zu süß.
Die richtige Balance finden
Butter durch Apfelmus zu ersetzen ist kein 1:1-Tausch. Als Faustregel kannst du etwa die Hälfte der Butter durch Apfelmus ersetzen. Bei 200 g Butter nimmst du also 100 g Butter und 100 g Apfelmus. Der Rest bleibt für Geschmack und Struktur.

Ein einfaches Grundrezept
Für einen Apfelmus-Muffin brauchst du:
– 200 g Mehl
– 2 TL Backpulver
– 1 Prise Salz
– 80 g Zucker
– 1 Ei
– 150 g ungesüßtes Apfelmus
– 60 ml Milch oder Pflanzendrink
– 1 TL Vanilleextrakt

Alles verrühren, in Muffinförmchen füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 20–25 Minuten backen. Ergibt 12 Muffins. Die Kalorien pro Muffin hängen von den genauen Zutaten ab und lassen sich grob überschlagen – genaue Angaben findest du in Nährwertrechnern.
Tipps für saftige Ergebnisse


Apfelmus macht den Teig weicher. Backe deshalb etwas länger und prüfe mit einem Zahnstocher. Wenn du magst, gib etwas Zimt oder geriebene Zitronenschale dazu. Für mehr Protein kannst du einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen.
Aufbewahrung
Muffins halten sich in einer luftdichten Dose etwa 2–3 Tage. Du kannst sie auch einfrieren und bei Bedarf auftauen lassen.
Ein kleiner nächster Schritt
Probiere beim nächsten Backen einfach, ein Viertel der Butter durch Apfelmus zu ersetzen. So taste dich langsam heran und finde deine Lieblingskombination.
